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Wir haben für Sie die häufig gestelltesten Fragen zum Thema Pflege zusammengestellt und hoffen Ihnen weiter helfen zu können.

Wir bieten natürlich eine ausführliche Pflegeberatung bei Ihnen vor Ort an!

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@löwenzahn-pflege.de oder rufen Sie uns unter 0203 / 318 76 500 an.

Die Beantragung eines Pflegegrades erfolgt bei der Pflegekasse. Die Pflegekassen sind bei den jeweiligen Krankenkassen angesiedelt, sodass sich der Ablauf je nach Versicherungsart (privat oder gesetzlich) geringfügig unterscheidet.

Die Antragstellung kann in schriftlicher oder mündlicher Form erfolgen und sowohl durch die Betroffenen selbst wie auch durch eine von ihm bevollmächtigte Person erfolgen.

Bei gesetzlich Versicherten wird daraufhin der Medizinische Dienst (MDK) mit einer Begutachtung beauftragt, bei privat Versicherten erfolgt diese Begutachtung durch die Firma Medicproof und bei knappschaftlich Versicherten durch den Sozialmedizinischen Dienst (SMD).

Der schriftliche Bescheid über das Ergebnis der Begutachtung muss dem Antragsteller spätestens 25 Werktage nach Antragstellung zugestellt werden

Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MDK) erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung in der Wohnung des Betroffenen oder bei stationärer Unterbringung in der jeweiligen Einrichtung.

Hilfreich ist es, wenn zur Begutachtung Angehörige oder eine betreuende Person mit anwesend ist, die unter Umständen Ergänzungen zu den individuellen Beeinträchtigungen machen kann. Insbesondere dann, wenn diese geistiger oder psychischer Natur sind.

Die folgenden sechs Lebensbereiche (Module) werden bei der Begutachtung besonders berücksichtigt:

Modul 1 – Mobilität (körperliche Beweglichkeit), mit 10 % der Gewichtung

Modul 2 – kognitive und kommunikative Fähigkeiten, gemeinsam mit Modul 3 mit 15 % der Gewichtung

Modul 3 – Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, gemeinsam mit Modul 2 mit 15 % der Gewichtung

Modul 4 – Selbstversorgung, mit 40 % der Gewichtug

Modul 5 – Bewältigung und selbstständiger Umgang mit krankheitsbedingten und therapiebedingten Problemen und Anforderungen, mit 20 % der Gewichtung

Modul 6 – Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte (Integration), mit 15 % der Gewichtung

Je nach Schwere der Beeinträchtigung, in den jeweiligen Modulen werden von den Gutachtern Punkte vergeben, die anschließend in unterschiedlicher Gewichtung aufaddiert werden und einem der fünf Pflegegrade zugeteilt werden.

12,5 bis 26 Punkte ergeben den Pflegegrad 1.

27 bis 47 Punkte ergeben den Pflegegrad 2.

47,5 bis 69 Punkte ergeben den Pflegegrad 3.

70 bis 89 Punkte ergeben den Pflegegrad 4.

90 bis 100 Punkte ergeben den Pflegegrad 5.

Bei Kindern erfolgt die Begutachtung durch besonders geschulte Gutachterinnen oder Gutachter.

Bei der Frage nach der Finanzierbarkeit einer Haushaltshilfe unterscheidet man drei mögliche Leistungsträger.

Die Regelung erfolgt über § 38 SGB V. Wichtige Voraussetzungen hierbei sind, dass ein Kind im Haushalt lebt, welches das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, dass die Haushaltsführung durch schwere Krankheit nicht möglich ist und dass im Haushalt keine weitere Person lebt, die den Haushalt weiter führen könnte.

Finanzierung einer Haushaltshilfe über die gesetzliche Unfallversicherung, die Rentenversicherung oder im Rahmen der Hilfen zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe).

Hierbei gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei einer Leistungsübernahme durch die Krankenkasse.

Finanzierung einer Haushaltshilfe über die Pflegeversicherung.

Ansprüche aus der Pflegeversicherung sind in § 36 SGB XI geregelt. Die Kosten einer Haushaltshilfe können von der Pflegekasse übernommen werden.

Die Selbstversorgung umfasst die Aspekte der Grundpflege. Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten zur eigenen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und der Haushaltsführung.

Die Pflegekasse übernimmt die Anschluss- und Betriebskosten, falls die pflegebedürftige Person allein lebt.

Die Pflegekassen haben ein Pflegehilfsmittelverzeichnis. Dieses informiert darüber, welche Pflegehilfsmittel zur Verfügung gestellt beziehungsweise leihweise überlassen werden. Falls das nötige Hilfsmittel nicht von der Krankenkasse erstattet wird, zahlt dann die Pflegekasse.

Alle Geräte und Sachmittel, die für die häusliche Pflege notwendig sind und dazu beitragen, dem Pflegebedürftigen eine selbständige Lebensführung zu ermöglichen, sind Pflegehilfsmittel. Dabei unterscheidet man zwischen technischen Hilfsmitteln- einem Pflegebett, und Verbrauchsprodukten- Einmalhandschuhen und Betteinlagen.

Zusätzliche Betreuungsleistungen können in Anspruch genommen werden, wenn eine Betreuung neben der Pflege notwendig ist.

Die Kasse zahlt bis zu 2.400 Euro im Jahr. Der nicht verbrauchte Betrag wird ins kommende Jahrübertragen. Ein medizinisches Gutachten muss die Tatsache eines „erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarfes“ feststellen.

Pflegeberatung ist ein Anspruch, den es seit dem 1. Januar 2009, nach § 7a SGBXI, gibt. Die Berater und Beraterinnen werden von den Pflegekassen gestellt um Personen, die Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben bzw. erhalten, die nötigen Informationen umfassend, individuell und unabhängig zu vermitteln.

Es können aber auch externe Berater sein. Auf Wunsch findet die Beratung in der Wohnung des (potentiell) Pflegebedürftigen statt.

Bei der Frage nach der Finanzierbarkeit einer Haushaltshilfe unterscheidet man drei mögliche Leistungsträger.

Verhinderungspflege ist eine Leistung der Pflegeversicherung. Sie dient in erster Linie der Entlastung der pflegenden Angehörigen. Wenn der pflegende Angehörige eine Auszeit braucht, beruflich verhindert ist, wegen Urlaub fehlt oder selbst krank wird, gibt es die Möglichkeit durch den von der

Pflegeversicherung zur Verfügung gestellten Betrag in Höhe von 1612,-Euro pro Jahr, eine Ersatz- Pflegeperson einzustellen.

Die Pflegekasse unterstützt behindertengerechtes Wohnen. Sie bezuschusst Umbaumaßnahmen und falls ein Umbau der eigenen Wohnung nicht möglich ist, so stellt sie auch Gelder für den Umzug zur Verfügung

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